Auszug aus dem Jahresbericht für das Schuljahr 2000/2001
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Katholische Religionslehre  (StD Bernhard Rößner)

  „Ich weiß es wohl, es sind in unsern Tagen aufgestanden große Propheten der sogenannten praktischen Brauchbarkeit ... – so diagnostiziert Johann Michael Sailer (1751-1832), dessen 250. Geburtstag wir in diesem Jahr begehen, das Bestreben nicht nur seiner Zeit, die Fülle menschlichen Lebens in das Maß vordergründiger Nützlichkeit zu zwängen. Dem stellt er provokativ die „Kontemplation des Urwahren, Urguten und Urschönen“, also das Aufnehmen der Spur Gottes, als Weg zu gelingendem Menschsein entgegen. Im Religionsunterricht versuchen wir uns dem Anspruch zu stellen, dass religiöse Bildung zu wahrer Humanität beitrage und somit echten „Gebrauchswert“ besitze ...

Zu Beginn dieses Schuljahres hatte sich die unterrichtliche Rahmensituation spürbar verschlechtert: Obwohl Regionaldekan und Stadtpfarrer Msgr. Fellner nebenamtlich zwei Stunden übernahm und verschiedene Kollegen (auch freiwillige) Mehrarbeit leisteten, musste wegen des sich bayernweit verschärfenden Religionslehrermangels der Fachunterricht in Jgst. 8 erstmals ganz entfallen und ließ sich in Jgst. 9 nur teilweise erteilen. Auf nachdrückliche schulische Anfragen hin wurde diese bedrängende Lage vom Kultusministerium zum Halbjahreswechsel (hoffentlich!) langfristig behoben: Mit der Zuweisung von StR z. A. Pfaller durften wir in der Fachschaft einen jungen und engagierten Kollegen begrüßen, der sich sehr schnell in das Schulleben integriert hat. Somit konnte der Religionsunterricht erfreulicherweise wieder voll „in Gebrauch treten“, auch wenn in einigen Jahrgangsstufen vergleichsweise hohe Gruppenstärken den didaktischen Möglichkeiten nicht förderlich waren. Besonderer Dank sei ausdrücklich Msgr. Fellner bekundet, der uns bis zum Schulhalbjahr trotz vielfältiger anderer Aufgaben mit seinem freiwilligen Unterrichtseinsatz spürbar entlastet hat. Er bleibt „seinem Gymnasium“ insbesondere als Zelebrant der Schulgottesdienste und erfahrener Beichtvater vieler Schüler eng verbunden. Zudem erproben wir ab nächstem Schuljahr weitere Formen des Austauschs mit der Dillinger Pfarrei St. Peter und Paul, um in der Annäherung an Pfarrgemeinden als Erfahrungsfeldern gelebten Christseins den Tendenzen einer bloßen „Schulreligion“ zu begegnen.

Heranwachsende „brauchen“ nach der Auffassung Sailers „Sinnmomente“: Neben Gebet und meditativen Formen im Unterricht setzten besonders die von StRin z. A. Pfister und (bei ökumenischen Feiern) Pfarrerin Sabine Verron-Kleiner mit Schülergruppen vorbereiteten Gottesdienste jugendnahe Akzente und bereicherten auch durch den sehr guten Besuch das Schulleben erheblich; die fächerverbindende Zusammenarbeit mit Musik („Studiogruppe“ unter Leitung von OStR Baumann) bewährte sich in gekonnter Weise. Beim diesjährigen Gottesdienst „pro fundatoribus“, der vom ehemaligen Sailer-Schüler und jetzigen Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger zelebriert wurde, ließen unser verdienter ehemaliger Kollege OStR Baur und sein „Collegium vocale” auch in der musikalischen Gestaltung den Glanz der religiösen Tradition Dillingens aufklingen. Die Studienkirche, in der unsere Gottesdienste stattfinden, ist seit Jahrhunderten geistlicher Mittelpunkt des religiösen Schullebens und oft Ziel von Unterrichtsgängen, welche die Kinder und Jugendlichen mit der sakralen Atmosphäre des Kirchenraums vertraut machen; in diesem einladenden „Festsaal Gottes“ konnten zahlreiche Schüler der Jgst. 5-11 während einer Religionsstunde in der Advents- und Fastenzeit das kirchliche Angebot einer persönlichen Beichte wahrnehmen. Im Firmunterricht begleiteten wir von schulischer Seite her und in Abstimmung mit den Pfarrgemeinden die Vorbereitung auf das „Sakrament der Mündigkeit“. Für die Jgst. 9 werden regelmäßig sehr gut angenommene Orientierungsstage im Weißenhorner Bildungshaus St. Claret ausgerichtet (diesmal aus Termingründen nur für die Klasse 9a), um den Schülern altersgemäße Anregungen zu bieten, ihre Lebenssituation zu überdenken und ihren „Kurs“ (neu) zu bestimmen.

In einer sich zunehmend kulturell vernetzenden Welt „brauchen“ Menschen Orientierungssicherheit auch im Umgang mit andersartigen religiösen bzw. kulturellen Lebenswelten. Anknüpfungspunkte an die abrahamitischen Religionen wurden „vor Ort“ aufgesucht: Der Besuch einer Moschee in Lauingen (Kl. 8 b/c; StR z. A. Pfaller) führte zu einer Begegnung mit dem muslimischen Glauben, die Besichtigung der Synagoge und des jüdischen Kulturmuseums in Augsburg (Kl. 9a-c; StR z. A. Pfaller/StRin z. A. Pfister) zu einer Auseinandersetzung mit jüdischen Traditionen, welche auch unseren schwäbischen Kulturraum beeinflusst haben.

Das an unserem Gymnasium eingeführte Fach Japanisch (LAssin Schmidt) gewährte fächerübergreifende Einblicke in die Welt des Buddhismus (Kl. 8a; StR z. A. Weighardt). Über die Glaubensvermittlung hinaus vermag das Christentum wesentliche Beiträge zur Erschließung unserer europäischen Kultur zu leisten. Gerade für die Schüler des Europäischen Gymnasiums war es demnach sinnvoll, sich mit dem vielgestaltigen Kulturschaffen und gesamteuropäischen Wirken der benediktinischen Klöster zu beschäftigen, wie die Klasse 6c an dem von StRin z. A. Pfister entwickelten Lernzirkel „Benediktinische Klöster als Kulturträger in Europa“ anschaulich aufzeigte.

Am nachhaltigsten erweist sich der „Gebrauchswert“ von Religion im menschlichen Zusammenleben und vor allem in den „Grenzsituationen“ des Daseins – Themen, die gerade in Jgst. 10 behandelt werden. Eine Unterrichtseinheit öffnete im ethischen Kontext der Bergpredigt für das Thema „Streitschlichtung/Mediation“ (Kl. 10b; StD Rößner, auch zusammen mit dem Schulpychologen StR Hanel), besonders intensive Eindrücke zu Schulderfahrung und Schuldbewältigung vermittelte eine Exkursion der Klasse 10a in die JVA Augsburg, die StR z. A. Weighardt zusammen mit OStR Flurschütz (Sozialkunde) durchführte. Das derzeit in der Öffentlichkeit eingehend diskutierte Thema „Sterbehilfe“ wurde in einer argumentativ dichten Gesprächsrunde mit der Krankenhausseelsorgerin Sr. Elisabeth Mack O.S.F. während eines Unterrichtsgangs in das Dillinger Krankenhaus erfahrungsnah erschlossen (Kl. 10b; StD Rößner). Die kontinuierliche Unterstützung des afrikanischen Kavu-Health-Centres (Sambia) durch unser Gymnasium setzt nach Auskunft der Missionsdominikanerin und dortigen Leiterin Sr. Pieta Beron für viele einzelne Bedürftige – vor allem Kinder – ein wirksames „Gegenzeichen“ der Solidarität gegenüber der oft unter kommerziellen Vorzeichen stehenden Globalisierung; in Schulgottesdiensten und Einzelaktionen suchen wir zusammen mit Kollegen anderer Fächer dieses Hilfsprojekt im Bewusstsein der Schulfamilie zu halten (der derzeitige Gesamtspendenstand beträgt fast 48.000 DM).

Basis des vielfältigen religiösen Wirkens ist der lebendige „Gebrauch“ der Bibel: Am „Tag der offenen Tür“ näherte sich die Klasse 5a in selbstverständlicher konfessioneller Kooperation zwischen StRin z. A. Pfister und Pfarrerin Verron-Kleiner den Zeiträumen an, in denen die Bibel entstand. Eine selbst gefertigte Perlenschnur, bei der eine Perle einem Zeitraum von zehn Jahren entsprach, machte die langen Zeitabstände „be-greifbar“, weitere auf dieser Zeitleiste notierte Daten zur Bibel und Kirchengeschichte sowie zu den Geburtstagen der Schüler stellten „Zeit­beziehungen“ her .

Religionslehre scheint außerdem für die eher schulische „Grenzsituation“ Reifeprüfung „brauchbar“ zu sein: In den Grundkursen wählten wiederum erfreulich viele Kollegiaten unser Fach für das Abitur – überwiegend als Colloquium, doch auch in stattlicher Anzahl als schriftliche Prüfung. Eingestimmt und gestärkt waren die Abiturienten erstmals durch einen von ihnen selbst gestalteten und von StR z. A. Weighardt mitbetreuten „Vor-Abigottesdienst“ („Bei uns hilft nur noch beten“).

Gerade im Sinne regionalen Lernens sind der Dillinger Raum und seine christliche Tradition reich an profilierenden Beispielbereichen, an denen der „Gebrauchswert“ von Religion auf dem Weg zu Lebensfülle und wahrhafter Lebensqualität aufscheinen kann, so dass Menschsein nicht zu einem Leben „ungebrauchter“ Möglichkeiten gerät ...

Evangelische Religionslehre  (Pfarrerin Sabine Verron-Kleiner, Pfarrer Manuel Kleiner)

In Jesus Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis.

So lautet die Jahreslosung für das Jahr 2001 aus dem Kolosserbrief. Abenteurer und Hasardeure haben sich seit jeher auf den Weg gemacht, das Glück ihres Lebens zu suchen.

Die Aussicht auf unverhofftes Glück lockt auch heute weniger risikofreudige Zeitgenossen. Ob wir den großen Schatz dabei entdecken und bergen? Weisheit und Erkenntnis scheinen in unserer Zeit nicht mehr unbedingt auf der Liste der Lieblingsschätze unter den Top Ten zu stehen. Schüler/innen und Lehrer begaben sich dennoch auf diese spannende Schatzsuche. Ein paar thematische Schwer­punkte mögen das verdeutlichen:

Weisheit und Erkenntnis, wo liegen sie bei ethischen Problemfeldern, die in unserem Jahrhundert immer mehr zur Stellungnahme drängen?  So beschäftigten sich die Schüler der 13. Klassen intensiv mit der Frage der Sterbehilfe. Herausgefordert durch die Entscheidung in den Niederlanden fragten wir, wie aus christlicher Sicht ein vor Gott verantworteter Weg aussieht, der den Menschen als Ge­schöpf Gottes und seine Würde im Blick behält. Kontrovers wurde hier diskutiert und gerungen, um den eigenen ethischen Standpunkt zu bedenken, zu überdenken oder neu zu finden.

In einer Zeit des religiösen Pluralismus setzten sich die Schüler der 9. Klassen mit derzeitigen Sekten und religiösen Strömungen auseinander wie dem Satanskult, den Zeugen Jehovas oder den Sciento­logen. Was muss, was soll ich wissen, um meine eigene Sicht dazu zu finden? Wo liegen die Schätze der Erkenntnis und der Weisheit des christlichen Glaubens im Vergleich zu solchen angeblich reli­giösen Strömungen unserer Zeit?

Die Klassen der Unterstufe machten sich auf die Schatzsuche vor allem anhand biblisch orientierter Themen. Immer wieder wurde dabei erfahrbar, wie sehr die biblische Botschaft unsere Lebens­wirklichkeit anspricht, herausfordert, bewegt und klären kann. Am Tag der offenen Tür gestalteten, wie im Fachschaftsbericht zur Katholischen Religionslehre bereits erwähnt, Schüler/innen der 5. Klassen in einem ökumenischen Projekt mit Hilfe von Holzperlen eine lange Zeitkette von Abraham bis heute. Sie zeigten damit anschaulich, dass auch wir heute in die Kette der Geschichte Gottes mit uns Menschen hineingehören. Es war ein schönes Projekt, das allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. So wurde wie im letzten Schuljahr erlebbar, dass Schätze der Erkenntnis und Weisheit auch in überkonfessionellen Projekten ihren Platz und ihren Raum haben. Eine gemeinsame Fahrt evangelischer und katholischer Schüler/innen der 9. Klassen zur jüdischen Kultusgemeinde in Augsburg und eine damit verbundene Führung durch das dazu gehörige Museum seien hier ebenfalls genannt.

„Danke“ sagen wir allen Schülern/innen, die auch in diesem Schuljahr die Gottesdienste so engagiert und freudig durch ihre Ideen, durch Texte oder durch Bastelarbeiten mitgestaltet haben. Feiern wir die Gottesdienste zum Schuljahresbeginn und zum Ende ökumenisch in der Studienkirche, so ist es Tradition, dass die Gottesdienste vor den Weihnachts- und Osterferien konfessionell getrennt in unserer Katharinenkirche begangen werden. Musikalisch bereichert wurden diese Gottesdienste durch eine Band aus Lehrern und Schülern. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön für ihre lebendige Begleitung! 

Auf der Suche nach uns selbst: Was hindert mich, mich selbst und andere wahrzunehmen? Wo trage ich Masken? Das waren Leitfragen für unseren Gottesdienst vor den Osterferien. Auf gebastelten Masken konnte dabei jeder seine Bitte vor das Kreuz zum Altar bringen. Einige dieser Bitten seien hier wörtlich wiedergegeben: „Ich lege meine Maske ab und bitte um Ehrlichkeit mir und anderen gegenüber. Ich lege meine Maske ab und bitte um mehr Selbstvertrauen, um Mut, um Anerkennung, um mehr Liebe, darum, dass ich mich nicht immer verstecken muss, damit ich anderen gefalle, um gute Freunde, um Vertrauen.“

Ethik (OStR Werner Flurschütz)

 Zuerst die schlechte Nachricht:

Durch die Verlagerung der Verantwortlichkeit für die Stundenverteilung vom Kultusministerium auf die Schule hat sich die Unterrichtssituation im Fach Ethik an unserer Schule deutlich verschlechtert: Mit Ausnahme der elften Klasse und der Kollegstufe wurde Ethik offiziell nur mehr ein- statt zweistündig unterrichtet. Nur zu geringem Teil konnte das durch freiwillige Mehrarbeit von Kollegen ausgeglichen werden.

Nun zu den guten Nachrichten:

Durch die absolvierte Ausbildung stehen an unserer Schule nun vier qualifizierte Fachlehrer für Ethik zur Verfügung: OStRin Petrich, StRin Greese, OStR Flurschütz und StR Nowak. Sie konnten in diesem Schuljahr den Ethikunterricht in der Unter-, Mittel- und Oberstufe gewährleisten. Drei Schüler habe sich heuer dem Abitur im Fach Ethik erfolgreich unterzogen.

Inhaltlich befassten sich die Schüler im Ethikunterricht sowohl mit allgemeinmenschlichen wie mit aktuellen Problemen: Konflikte und deren Bewältigung, die Bedeutung allgemeiner moralischer Regeln, Welt- und Menschenbilder in der Philosphie und den großen Religionen, der Einzelne im Spannungsfeld mit der Gemeinschaft, persönliche Übernahme von Verantwortung und Suche nach einem sinnerfüllten Leben waren z.B. Themen, die in den verschiedenen Altersstufen im jeweils angemessenen Niveau immer wieder behandelt wurden. An vielen aktuellen und alltäglichen Beispielen wurden allgemeine Aussagen veranschaulicht und überprüft. Die Schüler waren generell mit viel Interesse und eigenem Engagement dabei. Die siebte Jahrgangsstufe erstellte z.B. für den „Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2000“ einen Beitrag zum Thema „Idole“.

Bei den behandelten Themen stellten sich immer wieder Berührungspunkte mit dem Fach Religion (evang. und kath.) heraus, so dass sich die Zusammenarbeit und gegenseitiger Materialienaustausch natürlich anbietet und von beiden Seiten auch angeboten wurde.

Dafür, dass Religion und Ethik an der Schule nicht in Konkurrenz zu einander stehen, sondern im guten Miteinander die gemeinsame Aufgabe sehen, die Schüler zu einem eigenverantwortlichen, auf ethischen Prinzipien basierenden, sinnerfüllten Leben hinzuführen, möchte ich allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen danken.

 

Deutsch   (OStRin Inge Petrich)

 Deutschunterricht bedeutet nicht nur Rechtschreib- und Grammatikregeln lernen und anwenden oder sich literaturwissenschaftliche und geschichtliche Kenntnisse aneignen. Schreiben im Unterricht muss nicht immer gleich das meist wenig geliebte Aufsatzschrieben bedeuten. Kreativität beim Verfassen und der Gestaltung von Texten war in diesem Jahr der rote Leitfaden für die Arbeit im Fach Deutsch in allen Jahrgangsstufen.

 Der zum vierten Mal schulintern ausgeschriebene Wettbewerb „Sailer-kreativ“ sprach in diesem Jahr wieder die Unterstufenschüler an, sich künstlerisch und schriftstellerisch zu betätigen (vgl. Artikel in der Presse). Für den anlässlich der 12. Kulturtage ausgeschriebenen Literaturwettbewerb reichten verschiedene Klassen ihre „Geschichten aus dem Schulalltag“ ein, die sie zum Teil vorher selbst bewertet und gemeinsam überarbeitet hatten. Beispiele für kreatives Schreiben in Gedicht- oder Märchenform konnten immer wieder auf den Präsentationsflächen in den Gängen im Altbau bewundert werden. Dass sich junge Autoren auch an  spannende Geschichten heranwagen, zeigt das im Jahresbericht abgedruckte Textbeispiel.

 Kreativ werden heißt aber auch sich in anderen Gestaltungsformen zu versuchen. Das kann bedeuten, ein Märchen auf ein typisches Szenenbild zu reduzieren oder ein Drama, zum Beispiel die „Emilia Galotti“ von Lessing, über die Gestaltung von Einzelszenen zu interpretieren (vgl.Foto). Ebensoviel Spaß machte es den Schülern, ein als Klassenlektüre gelesenes Jugendbuch fortzusetzen oder den Lesestoff in dramatische Szenen umzuschreiben.

Die Möglichkeit vor Ort zu lernen bietet den Schülern immer wieder einen motivierenden Zugang zu verschiedensten  Themenbereichen. Ein Grundkurs Deutsch erarbeitete in dieser Form ein Romantik-Projekt in der Münchner Pinakothek. Eine achte Klasse blickte bei einer Führung hinter die Kulissen des Augsburger Stadttheaters, eine andere schaute bei einem Besuch der „Donauzeitung“ ihrem Chefredakteur über die Schulter. 

 Eine Bereicherung für den Literaturunterricht in der Oberstufe stellte auch in diesem Jahr das Theater­programm der Volkshochschule Dillingen dar. „Klytaimnestra“ als Rockoper, „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing oder Shakespeares „Romeo und Julia“ gehörten u.a. zum Angebot.

 Die Verbindung von modernen technischen Möglichkeiten, neuen methodischen Ansätzen und das immer noch notwendige Engagement der Schüler öffnen neue Lernwege im Deutschunterricht und führen zu wirklich ansprechenden Ergebnissen, die alle Beteiligten zufriedenstellen.

Latein/Griechisch  (StD Bernhard Specht) 

Auch im vergangenen Schuljahr sollten Aktivitäten über den eigentlichen Unterricht hinaus diesen abrunden und ergänzen.

So besuchte die Klasse 6a bereits am 19. September das Limesmuseum in Aalen, wo die Schülerinnen und Schüler nicht nur einen Einblick in die Auswirkungen der römischen Präsenz in unserer näheren Heimat erhielten, sondern auch Teilbereiche des römischen Alltagslebens persönlich erleben konnten. In museumspädagogischen Projekten konnten die kleinen "Römer" sich selbst an der Herstellung von römischem Schmuck, Salben und Parfüm versuchen, sich römisch frisieren lassen und für kurze Zeit durch die zur Verfügung gestellten Kleidungs- und Rüstungsstücke in die Rolle von echten Römerinnen und Römern oder gar Legionären schlüpfen.

Diese Erfahrungen wurden im Mai 2001 durch einen Besuch im Römermuseum Augsburg noch erweitert. Das gleiche Museum war auch Ziel einer Exkursion unserer Lateinanfänger in den Klassen 5a/b. Sie sollten parallel zu ihren ersten Schritten in der lateinischen Sprache das Leben und Arbeiten der Römer in der Provinz Rätien kennenlernen.

Eine etwas weitere Fahrt mussten die Lateinerinnen und Lateiner der 7. Klassen am 26. Oktober unternehmen, um in Rosenheim die vielgerühmte Landesausstellung "Die Römer von den Alpen bis zum Nordmeer" besichtigen zu können. Dort wurde in Kleingruppen eine Museumsrallye durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler hatten so die Gelegenheit, die Spuren der Römer in unserem Land zu verfolgen. In der Ausstellung wurde ihnen ein anschauliches Bild nicht nur von Eroberungsfeldzügen, Waffen und Legionen, sondern auch vom alltäglichen Leben im römischen Reich vermittelt.

Das Leben auf römischen Gutshöfen und die bauliche Anlage römischer Landvillen war das Thema einer ganztägigen Exkursion, die die Klasse 9a und der Leistungskurs Latein (K12) am 27. Oktober 2000 gemeinsam zum römischen Freilichtmuseum Hechingen/Stein unternahmen.

Schließlich sei noch auf die Fahrt des LK Latein (K13) am 15. Februar nach München verwiesen. In der Glyptothek konnten die angehenden Abiturienten die Entwicklung der griechischen und römischen Skulptur von der archaischen Frühzeit bis in die römische Zeit studieren, in der Prähistorischen Staatssammlung war das Leben der römischen Legionssoldaten in Rätien Gegenstand der Betrachtung.

Am Tag der offenen Tür machte die Fachschaft in der Aula erneut an einem Info-Stand unter dem Motto "Latein als erste Fremdsprache" interessierte Besucher auf den großen Wert des grundständigen Lateinunterrichts aufmerksam. Neben Informationsmaterial, lateinischen Lehrbüchern und Unterhaltungsliteratur zum Thema "Römische Welt" waren auch von Schülern angefertigte Werbeplakate und Spiele zu sehen. Vor allem aber versuchten wir Lateinlehrer in persönlichen Gesprächen deutlich zu machen, dass auch in einer Zeit, die beinahe total vom Englischen dominiert wird, Latein seine Bedeutung als das gymnasiale Fach nicht verloren hat. Gerade als erste Fremdsprache kann es diese Wirkung am besten entfalten. Unterstützt wurden wir in unserem Bemühen von großen und kleinen Schülerinnen und Schülern, die zeigten, dass Latein lernen Spaß macht. Auch der Ausschank "echt" römischen Weines an die Eltern konnte symbolisch auf die erfreulichen Seiten des Lateinlernens hinweisen.

  Höhepunkt des Schuljahres war aus der Sicht unserer Fachschaft der griechische Abend am 4. April. Erneut fesselte der Würzburger Archäologe Prof. Dr. Ulrich Sinn ein großes Auditorium aus Schülern, Eltern und Ehemaligen mit seinem Vortrag, heuer zum Thema "Mit Spaten und Computer – Wie Archäologen die Erde zum Sprechen bringen". Ausgehend von den aufsehenerregenden Goldfunden Heinrich Schliemanns in Troja (1871 – 1873) zeigte der Redner, dass der Erfolg einer archäologischen Grabung heute nicht mehr in erster Linie am Wert und der Schönheit der geborgenen Funde gemessen werde. Vielmehr hätten die Archäologen gelernt, den Spuren im Erdreich sehr viel weitergehende Informationen zu entlocken. Dabei sei die Rekonstruktion des Alltagslebens mit eingeschlossen.

Prof. Dr. Sinn machte dies durch Bilder von seinen eigenen Ausgrabungen auf der Insel Samos und in Olympia anschaulich. Neben den herkömmlichen Werkzeugen und Verfahrensweisen bediene sich der Archäologe heute auch modernster Technik, entscheidend sei aber immer noch die Erfahrung und Phantasie des Menschen, um die vielen völlig überraschenden und unvorhersehbaren Spuren im Boden wahrnehmen und erklären zu können. Der Abend klang mit langen Gesprächen am reichhaltigen griechischen Büfett stimmungsvoll aus.

Englisch (OStR Matthias Brenner)

 

Unter der sachkundigen Leitung von Frau Greese und Herrn Bartels unternahmen 25 der diesjährigen Abiturienten im Juli letzten Jahres eine Studienfahrt nach London. Einer der Höhepunkte der Fahrt war der Besuch einer Hamlet-Aufführung im originalgetreu wiederaufgebauten „Globe Theatre“ aus der Zeit Shakespeares.

Bereits zum dritten Mal fand dieses Jahr der von Herrn Holzberger ins Leben gerufene Austausch mit Phoenix, Arizona, statt. Acht Schülerinnen und ein Schüler der 11. Klassen waren vom 4. bis 19. April im Südwesten der USA. Neben weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Grand Canyon standen auch interessante Museumsbesuche (Heard Museum, Arizona Science Center) auf dem abwechslungsreichen Programm. Es blieb auch ausreichend Zeit, um das Alltagsleben amerikanischer Familien kennenzulernen. Hoffentlich kann dieser erfolgreiche Austausch noch lange fortgesetzt werden.

Weiterhin ungebrochen ist der Trend am Sailer-Gymnasium, dass zahlreiche Kollegiaten Englisch als Leistungskursfach wählen. Nachdem dieses Jahr 27 Kollegiaten in zwei Kursen mit 13 bzw. 14 Schülern das schriftliche Abitur im LK Englisch abgelegt haben, werden nächstes Jahr voraussichtlich 29 Kollegiaten mit von der Partie sein. Dieser starke Zulauf ist erfreulich, belegt er doch eindeutig, dass sich viele Schüler für diese Sprache interessieren und ihre immer noch zunehmende Bedeutung in vielen Lebensbereichen erkannt haben. Andererseits haben Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt, dass sich manche Schüler - trotz entsprechender Vorinformation - nicht ganz im Klaren darüber sind, welche Voraussetzungen sie mitbringen sollten und was die Kursleiter von ihnen erwarten. Deshalb sei es an dieser Stelle deutlich und in aller Kürze gesagt: Wer den LK Englisch wählt, muss gerne lesen, und zwar Texte aller Art; er/sie muss sich für Literatur, Landeskunde und aktuelle Ereignisse in angelsächsischen Ländern interessieren; er/sie muss selbstständig und kontinuierlich, d.h. praktisch täglich, Wortschatz- und Grammatikkenntnisse erweitern und vertiefen. Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, wird der LK Englisch nicht zu einer Enttäuschung werden.

Die Suche nach neuen Unterrichtsformen macht natürlich auch vor dem Fach Englisch nicht Halt. Mehrere Kolleginnen und Kollegen haben in ihren Klassen bereits vielversprechende neue Arbeitsformen erprobt. Sellvertretend für sie soll dieses Jahr Frau Jenkos Bericht über ein Projekt in der Klasse 6b stehen.

Das „Blue- Projekt“

Dieses Projekt beschäftigte sich mit dem Wort ‘blue’ und seiner Bedeutungsvielfalt. Da ‘blue’ im Englischen außer der Farbbezeichnung noch viele andere Bedeutungen hat, stellt es einen interessanten Themenbereich dar.

Zuerst mussten die 23 Schülerinnen und Schüler der Klasse durch eine kleine Spielrunde (I spy with my little eye something that is blue und What would you miss if there was no’blue’) die Bedeutung der Farbe ‘blau’ für ihr eigenes Leben zum Ausdruck bringen.

Nun folgte eine Wortschatzarbeit, bei der die verschiedenen Bedeutungen von ‘blue’ in idiomatic expressions erarbeitet wurden und zum Teil mit dem Deutschen verglichen werden konnten.

Mit dem Lied ‘Blue’ von Eiffel 65 konnte ein einfacher, auch für die Unterstufe geeigneter Songtext als Lückentext bearbeitet werden. Zum Themenbereich feelings and emotions wurde von den Schülern ein Gedicht von Hughes bearbeitet und interpretiert.

Um die Ergebnisse zu sichern, fertigten die Schüler in Gruppenarbeit Poster an, auf die eine Anzahl von Unterrichtseinheiten geklebt wurden und die mit verschiedenartigen Fotos bebildert wurden. Jede Gruppe wählte dabei ein besonderes Motto.

Die Poster sind an den Stellwänden vor dem Klassenzimmer der Klasse 6b ausgestellt.

Französisch  (StDin Elisabeth Hock)

 Die Fachschaft Französisch freut sich, zwei neue Kolleginnen, Frau Maga und Frau Weinberger in ihrer Mitte zu haben. Sie hofft, dass daraus größere Kontinuität im Französischunterricht erwachsen wird. Das vergangene Schuljahr war nämlich für nahezu zwei Drittel aller Französisch lernenden Schüler ein sehr unruhiges Jahr, da im 2. Halbjahr über das von der Rückkehr zur Seminarschule von Frau Zorn und Frau Fiedler zu erwartende Maß hinausgehend Änderungen in der Unterrichtsverteilung vorgenommen wurden. Dies ist selbstverständlich nicht zum Nutzen der Schüler. Sie müssen sich an die andere Lehrkraft gewöhnen, es vergeht eine gewisse Zeit der Einarbeitung. Diese Zeit fehlt bei der drückenden Stofffülle dieses Faches in der Mittelstufe am Schuljahresende. Außerdem entstehen zusätzliche Schwierigkeiten in Klassen mit fünf Schulaufgaben.

Um den betroffenen Schülern entgegenzukommen, boten Frau Weinberger und ich den Schülern der Klassen 8b/c und 7b einen nachmittäglichen Paukkurs „Diktat“ an, der, wie das meistens ist, auch von Schülern, die „das eigentlich nicht nötig haben“, besucht wurde.

  Trotzdem kann ich viel Positives berichten. Es konnten verschiedene Klassen und Gruppen dafür gewonnen werden Projekte zu erarbeiteten ( LKF K12 bei Frau Bestler-Relovsky, 11a und 9a/c bei Frau Weinberger).

 Moderne Unterrichtsmethoden (LdL = Lernen durch Lehren, Erschließen von grammatischen Phänomenen durch Bearbeitung von Videofilmen) bereicherten den Unterricht bei Frau Bestler-Relovsky, Frau Weinberger und Frau Langer. Ebenso wurde der Computerraum zur Erweiterung des Sprachunterrichts eingesetzt, wenn auch nicht so oft wie vielleicht wünschenswert, weil, wie oben bereits erwähnt, die Lehrpläne für die Mittelstufe in diesem Fach übervoll sind. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass Frau Weinberger ein kleines Theaterstück in französischer Sprache ein einstudierte (siehe eigenen Bericht).

Die Klasse 11a beteiligte sich am Wettbewerb Französisch des Klettverlages und überwand die erste Hürde mit meiner Hilfe. Die zweite Aufgabe, Beitrage für ein Jugendwörterbuch zu verfassen, wurde dann mit Unterstützung von Frau Weinberger bewältigt. Ein Klassensatz mit diesen Wörterbüchern ist schon gewonnen, und nun wünschen wir alle der Klasse den Hauptgewinn, nämlich Geld für die Klassenkasse.

 Die erfreulichste Leistung erbrachte Christina Dennenmoser, Klasse 8c. Frau Bestler-Relovsky veranstaltete einen Lesewettbewerb für die 8. Klassen. Christina siegte an unserer Schule und konnte auch den überregionalen Vorlesewettbewerb in Augsburg gewinnen (siehe eigenen Bericht).

Japanisch (LAss Elisabeth Schmidt)

 Im letzten Schuljahr besuchten insgesamt 22 Schüler den Japanischunterricht. Die jüngsten kamen aus den neunten Jahrgangsstufen, die ältesten waren im Abiturjahrgang.

 Nachdem vor nunmehr vier Jahren Japanisch an der Schule eingeführt wurde, haben fünf Schüler den Grundkurs abgeschlossen; zwei von ihnen legten die Colloquiumsprüfung im Fach Japanisch ab – eine Premiere in  Bayern! – . Sie sind die ersten, die sich damals im Anfängerkurs mit 26 Schülern auf  den „Weg (japanisch ) des Japanischlernens“ gemacht haben.

 Für kommendes Schuljahr kann leider kein Japanisch-Grundkurs eingerichtet werden; dennoch besteht weiter die Möglichkeit, am Sailer-Gymnasium Japanisch zu lernen.

Inzwischen sind in allen Kursen auch Schüler aus den benachbarten Gymnasien beteiligt, so dass damit erfreuliche Kontakte nicht nur jahrgangsübergreifend, sondern auch schulübergreifend geknüpft werden konnten.

 Die „highlights“ in diesem Schuljahr waren der Besuch einer Teezeremonie in Dinkelscherben und unser Fernsehauftritt beim „Schlawinerplatz“ in München.

Natur und Technik  (StD Herbert Hofmann)

der Schulversuch Europäisches Gymnasium III startete im Schuljahr 2000/01 in die zweite Runde und wurde nun für die 5. und 6. Jahrgangsstufen angeboten. Für die „europäischen“ Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen gab es gleich zwei zusätzliche neue Fächer: Informatik und Natur und Technik.

Eigenständige Experimente führen die Kinder aus ihrer alltäglichen Erfahrungswelt in die Grundlagen der Physik und Chemie ein. Die natürliche Freude der Kinder am entdeckenden Lernen und die Begeisterung am Ausprobieren schaffen einen problemlosen Zugang zu diesen zentralen Naturwissenschaften.

  Behandelt wurden unter anderen folgende Themen:

·         Thermometer und Temperaturskalen, Erfassen und Darstellen von Messwerten

·         Aggregatszustände und Teilchenmodell

·         Wärmeausdehnung von Festkörpern und Flüssigkeiten; Bimetall, Anomalie des Wassers

·         Wärmeleitung, Wärmeströmung, Wärmestrahlung

·         Geschwindigkeit und Beschleunigung mit mathematischen Berechnungen

·         Kräfte und Kraftmessung, Reibung, Schwerkraft, elektrische und magnetische Kraft

·         Stoffgemische wie z.B. Suspension, Emulsion und deren Trennung

·         Kalkstein und Marmor, Tropfsteine, Kalk im Wasser

·         Metalle und deren chemisches Verhalten

·         Luft als Gasgemisch

·         Oxidation und Reduktion, Säuren und Laugen im Alltag

Natur und Technik wird in der sechsten Klasse zweistündig unterrichtet und in der siebten Jahrgangsstufe einstündig fortgesetzt.

Biologie  (StD Norbert Freitag)

 Nach Professor Dr. Wolfgang Schneider (Ringvorlesung zur Gymnasialpädagogik an der Universität Würzburg)  „ ... wird von Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Informatik und Mediendidaktik der Schule häufig der Vorwurf gemacht, dass ihre Grundidee, das Lernen auf Vorrat und die Bildung eines traditionellen Wissenkanons im Grunde völlig überholt sei.“ Im gleichen Vortrag stellt er aber dieser Behauptung die These von Franz Leinert gegenüber, „dass sich sogenannte Schlüsselqualifikationen wie Problemlösekompetenz und selbstgesteuertes Lernen ohne reichhaltigen Fundus nur schwerlich erwerben lassen.“

Die Biologie will in ihrem Fach die Schüler nicht mit Wissen überfrachten, sondern ein bestimmtes Grundwissen vermitteln, mit dem hinauf bis zur Kollegstufe das Denken, das selbstregulierte Lernen und das Problemlösen gefördert werden.

Andererseits kann es aber auch keinen Zweifel daran geben, dass dies nicht allein das Bildungsziel des Faches Biologie am Gymnasium darstellt.

Über die Wissensvermittlung und deren Anwendungsmöglichkeiten hinaus steht auch eine bestimmte Wertevermittlung im individuellen wie im sozialen Bereich. Bei der heute überall beklagten großen Orientierungslosigkeit der Jugend ist dies eine wichtige pädagogische Aufgabe. Nicht alles, was bisher erhaltenswert und bewahrenswert erschien, muss aufgegeben werden. Eibl-Eibesfeldt, ein großer Verhaltensforscher unserer Tage schreibt in einem seiner Bücher: „ Auf ein ausgewogenes Zusammenspiel von bewahrenden und verändernden Kräften kommt es an. Man hält fest am Bewährten und variiert in kleinen Dosen.“

Punkte wie Beherrschung von Aggressivität, Achtung vor dem Leben und den Lebewesen, Gesundheit, sowie die Erhaltung und Pflege unserer Umwelt sind durchaus Themenbereiche in der Biologie, die diskussionwürdig und vermittelbar sein sollen.

 Dazu tragen auch viele außerunterrichtliche Aktionen bei:

Am Sparkassenwettbewerb mit dem Thema „Energie“ nahmen Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen teil. Die fünften Klassen setzten sich kritisch mit dieser Problematik auseinander, indem sie sich am Ideenwettbewerb beteiligten und Vorschläge für Energiealternativen erstellten.

„Energie macht Schule“, eine Ausstellung der Lechwerke, befasste sich mit dem sinnvollen Umgang von Energie. Hier konnten Schülerinnen und Schüler durch eigene Tätigkeiten Erfahrungen sammeln.

Der in allen fünften Klassen durchgeführte „Schultaschen-Check“ befasste sich mit den meist zu schweren Schulranzen und der daraus resultierenden Gefahr von Schäden im Bereich der Wirbelsäule und deren Verhinderung. Diese Maßnahme wurde am Projekttag zusätzlich in der Aula einem breiten Publikum präsentiert.

Der Rotmilan, Vogel des Jahres 2000, war Thema eines Vortrages über Feldbeobachtungen durch eine ehemalige Schülerin, die zur Zeit als Diplombiologin daran arbeitet.

 Ohne das große Engagement der Fachschaftsmitglieder - betreut wurden z.B. auch zwei Arbeiten im Bereich „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ – wären diese Initiativen nicht möglich gewesen. Dafür allen vielen Dank!

Dank auch an das Direktorat, ohne dessen Unterstützung die Instandsetzung der Fachräume und vor allem die für den Unterricht notwendigen Anschaffungen nicht möglich wären.

Chemie  (StD Wulf Pollok)

 Die Schule als Bühne, Wissenskonsum als Erlebnis, das Klassenzimmer als Podium, Arbeit als Theater. Im Zeitalter der Erlebniswirtschaft wird der Schüler selbst zum Produkt. Er verlangt Inszenierung von „Erlebnissen“, die ihn verwandeln zu einem „Aktivator“. Inhaltlich hat sich fast nichts verändert, nur die „Verpackung“ muss eine zeitgemäße, coole Gestaltung erfahren. Unter diesen Gesichtspunkten sind alle Veränderungen im naturwissenschaftlichen Bereich zu sehen, mit dem Ziel, Schülerinnen und Schülern wieder „Lust auf Naturwissenschaften und Technik“ zu machen, das bedeutet, künftig noch mehr zeitgemäße und spannende Themen, Experimente mit einem noch stärkeren Alltagsbezug in den Unterricht aufzunehmen, soweit es Lehrpläne, Finanzierungsmittel und personelle Ausstattung möglich machen.

Die gesamte Fachschaft Chemie des Johann-Michael-Sailer-Gymnasiums war auch in diesem Schuljahr bemüht dieses „Wunschdenken“ zu realisieren. In den aufgezeigten Grenzen wurden Arbeitsgemeinschaften, Exkursionen, die Teilnahme an den unterschiedlichsten Wettbewerben, Neuanschaffungen, die Erschließung neuer Finanzierungshilfen und die Ausstattung der naturwissenschaftlichen Fachräume nach den neuesten sicherheitsbedingten Richtlinien durchgeführt, alles Maßnahmen zur Verbesserung der Motivation unserer Schülerinnen und Schüler und zur nachhaltigen Stärkung der naturwissenschaftlichen und technischen Bildung an unserer Schule. Viele dieser Aktivitäten erfolgten neben dem regulären Unterricht und kosten vor allen Dingen etwas, was wir heute .kaum mehr haben  -  Zeit!

So wurden in der Unterstufe im Bereich Natur und Technik am Europäischen Zweig von den Schülerinnen und Schülern zusammen mit ihrer Chemielehrerin, Frau StRin Abenthum-Glaser, die unterschiedlichsten Experimente durchgeführt; u.a. wurde der Sauerstoffverbrauch in den Klassenzimmern gemessen und im Pausehof ein Solar-Luftschiff gestartet, in der Aula stieg ein Heißluft-Ballon hoch und am Sportplatz „zündeten“ die Schüler eine mit Wasser betriebene Rakete.

Sehr interessant und lehrreich für alle Beteiligten war die Teilnahme unserer jugendlichen Naturwissenschaftler an einzelnen Wettbewerben, wie z.B. „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ oder dem Wissenswettbewerb der Sparkasse „Mit Energie in die Zukunft“. Dabei ist es immer eine Freude den „Kleinen“ bei ihren Experimenten zuzuschauen, wie sie sich mit alltäglichen naturwissenschaftlichen Phänomenen spielerisch vertraut machen.

Für die Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe bildet der Mathematisch-Naturwissenschaftliche Zweig am „Sailer“ nicht nur die Voraussetzung für den Besuch des Grundkurses Chemie, sondern als einzige Schule im Landkreis auch die Möglichkeit, den LK-Chemie zu wählen, was in diesem Schuljahr erneut stark angenommen wurde und besonders im Hinblick auf die späteren Berufsqualifikationen erfreulich ist.

In diesem Bereich konnte ebenfalls durch großes privates Engagement viel Neues geschaffen und angeschafft werden. So erstellten z.B. Herr StD Hofmann u.a. zwei multimediale Unterrichtseinheiten auf CD, die auch in der Akademie für Lehrerfortbildung vorgestellt wurden. Weiterhin erfolgten durch ihn die Einrichtung eines Computers in der Chemie mit analog-digitaler Schnittstelle und die Neuinstallation der CHEMBOX.

Im Bereich Computer und Chemie konnte durch persönlichen Einsatz von Frau OStRín Nürnberg, die aufgrund ihrer Funktion als Landesbeauftragte für Computereinsatz und programmierten Unterricht bestens informiert ist, eine Erweiterung der bestehenden Einrichtungen erfolgen. So wurde u.a. ein neuer Monitor zur besseren Präsentation angeschafft. Der Erwerb einer Schullizenz des Multimediaprogramms des KLETT-Verlages für Mediothek Chemie konnte durch Übernahme von 50 Prozent der Kosten durch die Zentralstelle für Computereinsatz im Unterricht in Augsburg ermöglicht werden. Aus den von der Landesbeauftragten verwalteten Haushaltsmitteln konnte Frau Nürnberg ein Programm zum Auslesen von Daten unserer elektronischen Sartoriuswaage anschaffen. Seit wenigen Tagen steht der Fachschaft Chemie ein leistungsfähiges LAPTOP für den Unterrichtseinsatz zur Verfügung. Das Gerät verfügt u.a. über ein DVD-Laufwerk und einen TV-Ausgang und kann somit auch zum Einsatz von DVD´s im Unterricht eingesetzt werden; 50% der Kosten übernahm das Staatsministerium im Rahmen der Ausstattungsinitiative der Landesbeauftragten für den Computereinsatz im Unterricht.

Durch private Beziehungen konnte StD Pollok durch den FOND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE eine Förderung des Chemieunterrichts in Höhe von € 1.500. - zur außerplanmäßigen Anschaffung von Geräten und von Chemikalien zum experimentellen Arbeiten erreichen. Auf Grund der zahlreichen zusätzlichen Aktivitäten ist ein weiterer Antrag für eine eventuell noch höhere Förderung durch den FOND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE genehmigt und auch bereits detailliert erstellt worden. Diese zusätzlichen Mittel sollen nach Vorstellung der Fachschaft besonders zum Ausbau der Schülerübungsräume verwendet werden. Der FOND geht allerdings davon aus, dass der normale Etat für das Fach CHEMIE durch diese Zuwendung nicht gekürzt wird, und gewährt die Unterstützung in Form einer Kofinanzierung, wobei die Anschaffung von Geräten und Chemikalien zum experimentellen Arbeiten immerhin 90% beträgt!

Die exakte Durchführung der neuesten Richtlinien der Gefahrstoffverordnung am Arbeitsplatz, erstellt vom TÜV und dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus, stellt zwar jede Schule und damit auch den Sachaufwandsträger vor enorme finanzielle Probleme, letztendlich geht es aber um die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler. Unter der Prämisse, dass in diesem Bereich nichts versäumt werden darf, hat OStD Neubeck viele notwendige, bisher aus finanziellen Gründen nicht vorgenommene Maßnahmen durchführen lassen. So wurde endlich die im Grunde nie richtig funktionierende Lüftung instand gesetzt; die Chemikalienräume und –schränke erhielten die notwendige schließtechnische Absicherung und der Giftkühlschrank eine eigene Entlüftungsanlage; die Gasanlage wurde nach den neuesten Sicherheitsrichtlinien umgerüstet und die Beleuchtung den Erfordernissen angepasst. Alle diese Maßnahmen waren verbunden mit einem zeitraubenden Einsatz der Fachschaft Chemie, der Schulleitung und der Hausverwaltung und einem enormen finanziellen Aufwand durch den Sachaufwandsträger, aber letztendlich zur Erfüllung der Sicherheitsrichtlinien erforderlich und nötig. Dafür gilt der besondere Dank der Schulleitung und dem Sachaufwandsträger.

  Auch unsere Schüler entwickelten in vieler Hinsicht eine bemerkenswerte Eigeninitiative und trugen damit zur weiteren Ausstattung und Ausgestaltung des Chemie-Bereiches bei. Im Rahmen seiner Facharbeit „Kunststoffe [...] Untersuchung von Fliesenklebern [...]“ erstellte der Kollegiat Dominic ZANGL in mühevoller Kleinarbeit  ein Mosaik (1,50 x 2,50 m), das zukünftigen Schülergenerationen den Weg  in den CHEMIE-BIOLOGIE-Trakt weisen wird.

 Der ehemalige Abiturient Georg Kügel (Abiturjahrgang 2000) stellte der Schule ein von ihm selbst gefertigtes Laser-Polarimeter zur Verfügung, mit dessen Hilfe im Grund- und Leistungskurs u.a. der Drehwinkel einer Flüssigkeit gemessen werden oder die Mutarotation bei Kohlenhydraten am Computer aufgezeigt werden kann.

Mathematik  (StR Dr. Franz Strobl)

  Da in den Jahresbericht des vorigen Schuljahres die Ereignisse der letzten Schulwochen nicht mehr aufgenommen werden konnten, seien zunächst im Rückblick auf das Schuljahr 1999/2000 einige wichtige Ereignisse genannt:

Eine besondere Attraktion bei der Präsentation der Schule im Rahmen der 450-Jahr-Feier war die Sierpinski-Pyramide, ein Objekt aus der fraktalen Geometrie, das aus 1024 kleinen Pyramiden besteht. Sämtliche Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrkräfte steuerten hierzu einen oder mehrere aus Karton gebastelte kleine Tetraeder bei, die dann vom Leistungskurs Mathematik zu einer knapp zwei Meter hohen Pyramide zusammengebaut wurden.

Ebenfalls im vergangenen Schuljahr konnte in der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik der Kollegiat Tobias Kumpf einen ersten Preis erzielen. Damit verbunden war auch ein Geldpreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der für die mathematisch-naturwissenschaftliche Ausstattung der Schule bestimmt ist.

 

In diesem Schuljahr konnte das Sailer-Gymnasium weitere Erfolge bei Mathematik-Wettbewerben erzielen: Im Landeswettbewerb Mathematik gehörte Christoph Harlacher (9c) nach erfolgreichem Durchlaufen der ersten Runde in der zweiten Runde zu den Landessiegern und qualifizierte sich damit für die Teilnahme an einem mathematischen Seminar. Beim Tag der Mathematik der Universität Ulm erzielte die Schule mit den Kollegiaten Michael Baudenbacher, Peter Greck, Tobias Kumpf und Michael Nolde (alle K 13) im Gruppenwettbewerb unter etwa 40 Teams einen 3. Platz.

Auch unsere jüngeren Schüler konnten sich mit den Aufgaben der Mathematik-Olympiade an anspruchsvolleren Fragestellungen versuchen. Weitere Anregungen zur Beschäftigung mit Mathematik ermöglichte das Angebot, die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ in Günzburg zu besuchen.

Neue Akzente im Mathematik-Unterricht zu setzen haben sich auch einige Lehrkräfte zum Ziel gesetzt, die einem pädagogischen Arbeitskreis angehören; dadurch ergab sich die Erprobung neuer Unterrichtsmethoden, etwa die Durchführung von Lernzirkeln (z.B. zur Flächenmessung in den 5. Klassen oder zum Satz von Pythagoras in den 9. Klassen). Im Hinblick auf Unterrichtserfolg und Qualitätsentwicklung wird die Förderung der Eigentätigkeit der Schülerinnen und Schüler sowie die Wiederholung und Vernetzung von Grundwissen im zukünftigen Unterricht eine noch stärkere Rolle spielen, um eine intensive Schulung des Denkens zu erzielen. Auf diese Weise wird der Mathematik-Unterricht nicht nur für naturwissenschaftliche Studien- und Berufsausbildungen die nötigen Vor­aussetzungen vermitteln.

Physik (OStR Uwe Blanke)

  Die Gerätesammlung für den Fachbereich Physik konnte im vergangenen Jahr um einige Materialien für Schülerübungen erweitert werden. Dabei handelt es sich um ein vielseitig verwendbares Stecksystem, mit dem verschiedene elektrische Schaltungen aufgebaut und getestet werden können. Diese Teile wurden dankenswerterweise von der Lehrwerkstatt des Kernkraftwerkes Gundremmingen hergestellt und der Schule gestiftet. Der Physikunterricht in den Klassen acht  mit zehn wird durch die neuen Möglichkeiten des Experimentierens sehr belebt.

 In verschiedenen Klassen wurden ferner interessante Versuchsaufbauten von den Lehrern  teilweise in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern  selbst hergestellt. Dazu zählen beispiels­weise der Bau eines Heissluftballons in der 9. Klasse und die Versuchsaufbauten zur Demonstration der Wurfgesetze in der 11. Klasse.

 

Es ist unbestritten, dass derartige Eigeninitiativen bzw. Eigenexperimente für die Schülerinnen und Schüler sehr motivierend sind und dass dadurch ein nachhaltiger Lerneffekt erzielt wird. Wir hoffen, dass auf diesem Gebiet in den nächsten Jahren weitere Fortschritte erreicht werden können.

Informatik  (StR z.A. Wolfgang Steffen)

 Eine der wesentlichen Leistungen des 21. Jahrhunderts bestand darin, dass Darstellung und Verarbeitung von Informationen zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen gemacht wurden. Daraus entstanden die theoretischen Grundlagen für die Entwicklung der modernen Informations- und Kommunikationssysteme, die unsere Arbeits- und Berufswelt in immer stärkerem Maße prägen.

Um den Schülern die wissenschaftlichen Grundlagen nahezubringen ist (zunächst nur im Europäischen Gymnasium TypIII) ein Pflichtfach Informatik eingeführt worden. Denn so wie die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen nicht nebenbei in anderen Fächern gelernt werden, müssen auch die Prinzipien der automatischen Verarbeitung von Informationen in einem eigenen Fach vermittelt werden. Der Informatikunterricht beginnt in der 6. Klasse und entwickelt dort ein propädeutisches Verständnis für die Begriffe und Denkstrukturen in der Informatik. Die Schüler beschäftigen sich mit altersgemäßen Problemen und Aufgabenstellungen aus ihrer Erfahrungswelt.

Der Informatikunterricht findet seine Fortsetzung leider erst in der 10. und 11. Jahrgangsstufe, wobei die drei Zwischenjahre jedoch durch ein breites Wahlfachangebot überbrückt werden.
In der Unterrichtspraxis zeigte sich wie erwartet, dass die Vorkenntnisse der Schüler sehr unterschiedlich ausgeprägt sind. Deswegen wurde zunächst systematisch eine gemeinsame Basis aus Wissen und Fähigkeiten hergestellt. Nach und nach wurden die Schüler dann anhand von Dokumentbeispielen an die typischen Sprech- und Denkweisen der Informatik herangeführt. Besonderer Wert wurde dabei auf einen problemlösenden und handlungsorientierten Umgang mit Standardsoftware gelegt, wodurch auch das Verständnis für den prinzipiellen Aufbau von gebräuchlichen Softwaresystemen gefördert wurde.

Unterstützt wurde der handlungsorientierte Unterricht durch die Bereitstellung einer zusätzlichen Unterrichtsstunde für das Fach Informatik (gekoppelt an das Fach Natur und Technik). In dieser Stunde wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt, wodurch jeder Schüler in einer der beiden Informatikstunden einen eigenen Computerarbeitsplatz zur Verfügung hatte.

Aus Schülersicht begann der Informatikunterricht mit der (enttäuschenden) Feststellung, dass Informatik nicht gleichbedeutend mit „Spielen am Computer“ ist, sondern ein ähnlich anspruchsvolles Denken und genaues Arbeiten wie die Mathematik oder die Grammatik einer Sprache erfordert. Nachdem sich diese Einsicht eingestellt hatte erkannten die Schüler aber gerade im 2. Halbjahr, dass das spielerische und handlungsorientierte Lernen von komplexen Zusammenhängen gerade den Reiz der Informatik ausmacht.

Erdkunde  (OStRin Gisela Bley)

 Wettbewerb „Geographie Wissen 2001“

Auch heuer beteiligten sich wieder fast vollständig alle 8. , 9. und 10. Klassen am Wettbewerb „Geo-Wissen“. Mit hervorragendem Allgemein- und Fachwissen konnte dieses Jahr Hans Peter Grandel (10a) den Schulsiegertitel erringen und damit auf bayerischer Ebene starten. Für seine erfolgreiche Teilnahme am Landesentscheid wurde er vom Verband dt. Schulgegraphen e.V. mit einer Videokassette und einem Fachbuch prämiert.

 

Aktivitäten

Um einen Einblick in die Produktionsabläufe in einem Industriebetrieb zu bekommen, besichtigte die 6d das Traktorenwerk Same in Lauingen. Im Rahmen des Wandertages besuchte die 5a einen land­wirtschaftlichen Betrieb und konnte interessante Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Auf dem Programm stand auch heuer wieder – unter bewährter Führung von StR Volker Täufer- die Exkursion in die Schwäbische Alb und ins Hegau mit den 11. Klassen. Die Dokumentation, dieser verstärkt geomorphologisch und geologisch ausgerichteten Fahrt, wird multimedial für den Sonderwettbewerb des Landesfestivals Neue Medien 2001 „ crossmedia“ aufbereitet.

Im Rahmen der „Strukturanalyse des Heimatraumes“ in den 11. Klassen wurde heuer wieder eine Befragung zum Einkaufsverhalten der Dillinger Bevölkerung durchgeführt. Die Ergebnisse werden im nächsten Jahresbericht vorgestellt.

Wirtschafts- und Rechtslehre   (OStR Wolfgang Ernst)

 Im Schuljahr 2000/2001 wurden bewährte Aktivitäten, wie die Erkundung der Dillinger Sparkasse durch die achten Klassen, der Besuch des Berufsinformationszentrums des Arbeitsamtes in Donauwörth durch die neunten Klassen, die Organisation eines Schnupperpraktikums für Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen und die Teilnahme am Börsenspiel der Sparkassen wieder durchgeführt. Schüler des Leistungskurses der K 13 nahmen am Planspiel „Schul/Banker“ teil. 

Im LK der zwölften Jahrgangsstufe hielten Herrr Maget  und Herr Fink von der Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Lauingen einen Vortrag über das Geschehen an den Börsen.

Im Jahr 2001 erhielt Jürgen Leiminger aus dem Leistungskurs den Buchpreis für die beste Abiturleistung in Wirtschafts- und Rechtslehre.

Geschichte/Sozialkunde  (OStR Werner Flurschütz)

 In diesem Schuljahr hat Frau StRin z.A. Heppner, die an unserer Schule schon bisher Englisch unterrichtete, durch ihren neu aufgenommenen Geschichtsunterricht in der 6. Jahrgangsstufe unsere Fachschaft verstärkt.

Im Leistungskurs Geschichte 1999/2001 von Herrn Holzberger haben sich neun Schüler erfolgreich dem Abitur gestellt. Das Fach Sozialkunde hat sich Dank der Kollegin OStRin Greese auch als Grundkursfach in der Kollegstufe gut etabliert.

Die zehnten Klasse konnten heuer -  nach über zehn Jahren - mit einem neuen und endlich wieder aktuellen Sozialkundelehrbuch ausgestattet werden.

Zusammen mit der Fachschaft Deutsch haben wir nun einige neuere  Jahrgänge der Zeitschrift „ Der Spiegel“ auf Diskette erworben. Die Such- und Druckfunktionen dieser CD-ROM bieten für den Einsatz im Unterricht recht gute Möglichkeiten.

 

Viele zusätzliche Aktivitäten der Kolleginnen und Kollegen ergänzten den regulären Unterricht:

 

·         Das sozialkundliche Lehrbuchwissen wurde mit dem wöchentlichen „Aktuellen Bericht“ in der zehnten Klasse mit Leben gefüllt.

·         Die neunten Klassen besuchten die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers  Dachau und absolvierten dort ein mehrstündiges Programm.

·         Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar hielt Kreisheimatpfleger Dr. Peter Fassl vor Schülern der neunten bis dreizehnten Jahrgangsstufe ein nicht nur fachlich sehr fundiertes, sondern auch persönlich engagiertes Referat zum Thema „Die Juden in Schwaben“.

·         Die 10. Klassen nahmen am Wettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ teil.

·         Der Leistungskurs Geschichte von Herrn StRzA Holzberger unternahm zusammen mit einem Kurs des  Bonaventuragymnasiums eine mehrtägige Studienfahrt nach Berlin.

·         Die einwöchige Berlinfahrt der 10. Klassen, organisiert und betreut von Frau Jenko, Herrn Flurschütz und Herrn Schinhammer,  bot kulturelle, sportliche, geschichtliche und politische Pro­grammschwerpunkte.

·         Zum Europatag im Mai, organisiert von OStRin Bley und OStR Schinhammer, referierte Markus Ferber, Abgeordneter des Europaparlaments, vor den Schülern der zehnten bis zwölften Jahrgangsstufe über die Zukunft der Europäischen Union, woran sich eine Podiumsdiskussion unter Leitung des Lauinger Bürgermeisters Barfuß anschloss.

·         Das Schuljahr beschloss für unsere unserer Zehntklässler in Sozialkunde das kommunalpolitische Gespräch mit einem Bürgermeister.

Musik  (OStR Robert Baumann)

 Im Fachbereich Musik gab es in diesem Jahr eine Verteilung des Pflichtunterrichts auf insgesamt fünf Schulmusiker. Allen abgeordneten und nebenamtlichen Kolleginnen und Kollegen sei sehr herzlich für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit gedankt.

Frau Pehl, die seit Jahren kompetent und engagiert eine Violinklasse betreut freut sich auch im nächsten chuljahr auf neue Violinschüler. Im Weihnachtskonzert und auch im Sommerkonzert konnte ihr neu gewachsenes “Orchester”, das im Wechsel mit Frau Eller betreut, erste Erfolge feiern. Auch Frau Maier trug durch ihren Cellounterricht und vielfältigen musischen Aktivitäten, auch im Lehrer­chor, zum Gelingen manchen Konzertes und mancher Feier bei.

Frau Franke betreute in diesem Schuljahr wider eine Flötengruppe, die sich mit sauber musizierten Stücken in die Herzen der Zuhörer spielten. Zudem überzeugte Frau Franke in einem Vortrag in der Reihe des Sailer-Forum zu Vertonungen von Goethe-Gedichten nicht nur durch ihre ansprechenden Gesangsinterpretationen, sondern auch durch profunde musik- und literaturwissenschaftliche Kenntnisse.

Die musikalischen Gruppen, Wood&Brass-Band, Chor und Studiogruppe, gestalteten in gewohnter Weise das Weihnachtskonzert und das Sommerkonzert in der Aula. Letzteres bekam wieder einmal auf einer Musikarbeitswoche in Violau den Feinschliff.

In der Zeit vor Weihnachten bekam eine Kammermusikgruppe unserer Schule Gelegenheit die Verabschiedung des Polizei-Hauptkommisars des Bereiches Dillingen, Donau-Ries und die Weih­nachtsfeier des Landratsamtes Dillingen auszugestalten.

Die Wood&Brass-Band erhielt auf dem Sommerfest des Vereins “Benny und Co.” Gelegenheit ihr Repertoire vorzustellen.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des bekannten Obertonsängers, Musikpädadogen und Komponisten Christian Bollmann. Er gab das Konzert “Obertöne-Drehmomente” in der Aula und am darauffolgenden Tag einen sechsstündigen Workshop Obertonsingen für interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 8.Klasse.

Das Konzert war ein einmaliges Erlebnis.Bollmanns Musik führte zu einer “Entschleunigung”, einem veränderten Zeitempfinden. Sie führte in die Stille und zu einer Aufmerksamkeit, wie sie in unserer hektischen Welt nur selten entsteht. Äußere Zeichen diesewr frappanten Wirkung waren der aus­bleibende Applaus während des gesamten Konzertes, kein Räuspern und Husten zwischen den Stücken, ja nicht einmal Hin- und Herrutschen auf dem Stuhl war bei den etwa 50 Zuhörern fest­zustellen.

Im Workshop brachte uns Herr Bollmann durch bewußtes Atmen und Bewegung in Kontakt mit unserem Körper und den damit verbundenen Sinneswahrnehmungen, eine Grundvoraussetzung für die bewusste Gestaltung von Obertönen. Dies gelang mit zunehmender Dauer des Kurses immer besser, so dass die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler lebendige Erfahrung mit nach Hause nehmen konnten.

Ganz herzlichen Dank möchte ich an dieser Stelle an die “Praxis für ganzheitlich orientierte Rehabilitation” von Frau Beatriz Baumann in Wertingen sagen, die durch eine großzügige finanzielle Unterstützung diese beiden Veranstaltungen überhaupt erst ermöglicht hat.

Kunsterziehung   (OStRin Barbara Pfeuffer, OStR Hartmut Pfeuffer)

„Kunst ist eine menschliche Tätigkeit, die darin besteht, dass ein Mensch durch bestimmte äußere Zeichen anderen die von ihm empfundenen Gefühle bewusst mitteilt und dass andere Menschen von diesen Gefühlen angesteckt werden und sie erleben.“ (Leo Tolstoi, 1828-1910) 

Vielleicht ist in einer hochtechnisierten Welt gerade die Vermittlung von Kunst, auch als eine Form der Kommunikation, von besonderer Bedeutung. Wenn wir unseren eigenen Vorstellungen, Gefühlen und unserem Denken eine bildnerische Form geben,  so trägt dies zu einer bewussten Lebensgestaltung bei und regt andere an, sich mit diesen Äußerungen in Form und Farbe auseinanderzusetzen. Kunst, so könnte man sagen, ist heute ein Refugium, in dem „noch“ mit der Hand gearbeitet wird, in dem „noch“ Gefühle zugelassen sind und sichtbar werden dürfen, in dem „noch“ um aussagekräftige Gestaltung gekämpft wird. Ziel ist dabei eben nicht nur der Selbstausdruck, sondern es geht um eine optische Mitteilung, die auch einer objektiven Form bedarf, damit sie „verstanden“ wird, und damit „andere Menschen von diesen Gefühlen angesteckt werden und sie erleben“.

Als wichtigstes Ergebnis eines Schuljahresrückblicks muss die kontinuierliche Unterrichtsarbeit gesehen werden, die oft Freude macht, – Schülern und Lehrern – , aber auch in harte Arbeit „ausarten“ kann, dann erfordert sie Geduld und Ausdauer. Ergebnisse unserer Arbeit können Eltern und Besucher unserer Schule jederzeit in wechselnden Ausstellungen in der Aula sehen. Zum Tag der offenen Tür stand eine zusätzliche Ausstellung unter dem Motto „Marionetten- Handpuppen – Figurinen“. Bunte, phantasievolle Spielfiguren der Unterstufe und abstrahierende, groteske Figurinen des Leistungskurses standen im Mittelpunkt dieser Schau im Feierraum.

Eine erfolgreiche Teilnahme am Europäischen Wettbewerb brachte die beachtliche Zahl von 18 Bundes- und Landessiegern. Anläßlich des Europa-Tages am 10.Mai wurden die Preise in Anwesenheit einiger Politiker übergeben.

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Deutsch wurde wieder der schulinterne Wettbewerb „Sailer-Kreativ“ durchgeführt, diesmal für die Unterstufe. Bilder aus dem Schlaraffenland, von einer geheimnisumwitterten Schatzinsel und einer greulichen Vogelscheuche dienten als Anregung für eine selbsterfundene Erzählung. Frau OStR´in Petrich sorgte wieder für den Kontakt mit der Hypo-Vereinsbank, die auch die Preise stiftete.

Im Frühjahr begannen wir mit den Vorbereitungen für das Schwäbische Filmfestival im Oktober, das an unserer Schule durchgeführt werden soll. In zahlreichen Klassen liefen Projekte zum Thema „Film / Kino“ an, die dann im Herbst in Aula, Cafés und Gängen den „Background“ bilden werden.

Als Bindeglied zwischen Kunst und Schulspiel fungierte heuer das Wahlpflichtfach „Werken“. Schülerinnen und Schüler des Europäischen Zweigs fertigten mit Engagement und Geschick Masken und Bühnenelemente, die in unserer „Macbeth“-Aufführung zum Einsatz kommen.

Mit der K 12 besuchten wir im Herbst und im Winter verschiedene Münchener Museen. Immer wieder stellen wir fest, dass die Vermittlung von Kunstwerken durch Dias nicht die Begegnung mit dem Original ersetzt.

Als Blickfang im dritten Stock des Altbaus kann man seit kurzem „Anamorphosen“ sehen, gemalt von Schülern der 11. Klassen. Anamorphosen sind Zerrbilder, die im Manierismus erfunden wurden. Motive sind hier allerdings moderne Comic-Figuren, die mit ihren leuchtenden Farben für eine Aufhellung der langen, „grauen“ Gänge unseres Schulgebäudes sorgen.

 „Kunst ist Kommunikationsmittel der Menschen“, sagt Leo Tolstoi an anderer Stelle. Wir hoffen, auch in diesem Schuljahr zur Kommunikation beigetragen zu haben.

Sport (OStR Friedrich Maier)

 Auch in diesem Schuljahr konnte der Basissportunterricht in allen Klassen und Kursen in vollem Umfang von zwei Wochenstunden erteilt werden. Dies wurde dadurch möglich, dass LAssin Katrin Jenko, die im vergangenen Schuljahr als Studienreferendarin bei uns unterrichtete, mit einem Zeitvertrag angestellt wurde als Ersatz für StRin Alexandra Wallenstein, die im Erziehungsurlaub weilt. Außerdem wurden unserer Schule noch Referendarinnen für Sport/weiblich zugewiesen, im ersten Halbjahr Nina Neidiger und im zweiten Halbjahr Karin Geisthardt. Der Wahlpflichtunterricht der Schülerinnen und Schüler des Europäischen Gymnasiums in den Klassen 5 und 6 wurde ebenfalls fortgeführt und in die entsprechenden Sportarbeitsgemeinschaften integriert. Dabei stand in den neuen 5. Klassen vor allem Fußball im Vordergrund.

Im Laufe des Schuljahres wurden einige neue Geräte angeschafft. So erhielt die Schule kurz nach den Osterferien eine neue Hochsprungmatte und einen neuen Auflagerost, da die alte Matte und der Holzrost durch Witterungseinflüsse stark in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Dazu wurden auch noch neue Hochsprungständer und eine neue Messlatte angeschafft. Sicher wird dies unsere sehr aktive und erfolgreiche Leichtathletik-Mannschaft zu weiteren Erfolgen anspornen. Durch das Engagement von LAssin Jenko wurden der Schule drei große Pezzi-Bälle von der AOK-Günzburg gespendet. Diese Bälle werden vor allem für Entspannungs- und Kräftigungsübungen der Rumpfmuskulatur verwendet. Die jährliche Geräteüberprüfung durch die Firma Wallenreiter aus Augsburg bescherte der Schule zwei neue Weichbodenmatten, sodass nun in jeder Turnhalle vier große Weichbodenmatten zur Verfügung stehen. Außerdem wurden noch ein neuer Ball-Kompressor und, durch Vermittlung von StD Pollok, einige neue Stoppuhren angeschafft. Bedingt durch neue Vorschriften mussten auf dem Sportplatz Bodenverankerungen für die Kleinfeldtore eingebaut werden.

Ein großes Sorgenkind des Sports ist derzeit unsere Kugelstoßanlage. Trotz wiederholter „Unkraut-Aktionen“ in den letzten Jahren wächst die Anlage im Winterhalbjahr immer stärker zu und die vorderen Begrenzungsleisten aus Aluminium werden durch „Fehlwürfe“ immer weiter verbogen und verbeult. Hier hat die Fachschaft Sport bereits einen Antrag zur Sanierung an das Landratsamt gestellt.

Bei den Schulsportwettkämpfen „Jugend trainiert für Olympia“ ist unsere Schule auch in diesem Schuljahr schon wieder erfolgreich vertreten, vor allem in den traditionellen Sportarten Gerätturnen, Fußball, Handball, Hockey, Leichtathletik und Tennis.

Ein besonderes Augenmerk gilt in diesem Jahr dem Hockey. Einerseits geht hier die Ära einer Mannschaft zu Ende, die über acht Jahre in nahezu unveränderter Zusammensetzung spielte. Es sind dies Christoph Senft, Tobias Winkler, Tobias Lorenz, Lars Vaclahovsky, Stefan Fink (alle K13) und Quirin Pusch (K12). Seit dem Schuljahr 95/96 ist diese Mannschaft im Zusatzwettbewerb Hallenhockey auf Kreisebene unbesiegt und hat in den letzten 5 Schuljahren insgesamt viermal, zuletzt dreimal in Folge, die Schwäbische Meisterschaft im Hallenhockey nach Dillingen geholt.

Auf der anderen Seite hat sich in diesem Schuljahr zum ersten Mal eine Mädchen-Hockeymannschaft formiert, die aus den Schülerinnen Juliane Dallmaier, Regina Maier, Carina Mettel, Constanze Wittmann, Franziska Zierer (alle 9a) und Nadja Sattmann und Martina Suyr (beide 8a) besteht. Durch eifriges Training und entsprechenden Leistungswillen haben diese Mädchen bereits im ersten Jahr die Schwäbische Meisterschaft im Hallenhockey und im Kleinfeldhockey erreicht und sich damit für das Südbayerische Finale qualifiziert. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil an diesen Erfolgen haben sicher auch die neuen Trikots, die den Mädchen vom Elternbeirat gespendet wurden. Hierfür möchte sich die Fachschaft Sport beim Elternbeirat ganz herzlich bedanken.

Auch die Tennismannschaften der Buben und Mädchen, trainiert und betreut von StD Pollok, sind wieder auf Erfolgskurs. Allerdings sind bis zum Zeitpunkt dieses Berichts nur wenige Wettbewerbe ausgetragen worden. Die Fußball- und Leichtathletikmannschaften (Betreuer StR Obermeier) haben schon Vorrunden erfolgreich absolviert, aber auch hier stehen die eigentlichen Wettkämpfe noch aus.

Nachzutragen ist wieder, dass das Sailer-Gymnasium im vergangenen Schuljahr mit 17 Kreismeister-Titeln erneut erfolgreichste Schule des Landkreises war. Diese seit Jahren anhaltende Erfolgsserie ist nur möglich durch das große Engagement der Schülerinnen und Schüler und besonders der Sportlehrkräfte über das normale Stundenmaß hinaus, denn gerade die Betreuung bei Wettkämpfen geschieht in aller Regel in der Freizeit. Dieser große Einsatz für den Sport wurde im 2. Halbjahr damit belohnt, dass die Sportlehrkräfte Pollok, Obermeier und Maier einige Stunden des Wahlunterrichts Sport als nebenamtlichen Unterricht durchführen konnten.

Eine öffentliche Anerkennung ihrer sportlichen Leistungen erhielten unsere Schüler bei der Sportlerehrung durch die Stadt Dillingen. Wie im vergangenen Jahr wurden den Mitgliedern einer Tennis-Mannschaft und einer Hockey-Mannschaft für ihre Erfolge jeweils die Sportehrenurkunde der Stadt verliehen.

Der Skikurs der 8. Klassen fand wieder im Jugendgästehaus Weitenmoos in St. Johann i.P statt, wobei in diesem Jahr die Erfahrungen des letzten Jahres vorteilhaft zum Tragen kamen. Dadurch wurde die Organisation der Skiwoche und die Betreuung der Schülerinnen und Schüler erleichtert. Die Ortskenntnis der Sportlehrkräfte ermöglichte eine gezielte Schulung gerade der Anfänger und die ausreichende Schneelage und das schöne Wetter taten ihr übriges für einen erlebnis- und erfolgreichen Skikurs, der mit einer zünftigen Disco in der Blockhütte bei Kinderpunsch und Kaminfeuer endete.

Das von StRefin Neidiger im letzten Sommer veranstaltete alternative Sportfest fand bei den Buben und Mädchen der 5.-8. Klassen großen Anklang, vor allem auch durch die musikalische Untermalung der Wettbewerbe und die Möglichkeit der sportlich-spielerischen Betätigung während der Wettkampfpausen.

 Weitere sportliche Aktivitäten waren:

·         Die Durchführung der Bundesjugendspiele in der Leichtathletik und im Schwimmen.

·         Skifreizeiten in den Weihnachts- und Osterferien für Eltern und Schüler mit vorbereitender Skigymnastik von Oktober bis April und einem Skibasar Ende November durch StD Pollok

·         Sportelternabend der 6. Klassen mit StR Obermeier

 Schließlich möchte ich mich bei der Schulleitung für die Unterstützung und das Entgegenkommen bedanken und besonders bei Frau Schaller, die immer wieder zuverlässig die Trikots der Mannschaften wäscht und für den nächsten Wettbewerb herrichtet.

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