Jugend debattiert

Weil Kontroversen lohnen

Schüler debattieren beim Schulwettbewerb am Sailer-GymnasiumJD neues Logo 2020

 

"Soll jeder Schultag mit einer Stunde Fitness beginnen?" - "Soll an allgemeinbildenden Schulen die handwerkliche Ausbildung gestärkt werden?" Fragen wie diese sind es, die die Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend debattiert“ in Debatten herausfordern. Das Johann-Michael-Sailer-Gymnasium nimmt seit dem Schuljahr 2010/2011 regelmäßig am Regionalwettbewerb der Sekundarstufe I und II teil.

 

Das weltweite Schulprojekt hat klare Regeln: Pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Inhalte und Argumente zum Thema müssen sitzen, denn wer Pro oder Contra vertritt, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost.

Durch den Wettbewerb Jugend debattiert lernen junge Leute, welche Kraft Worte haben und wie sich gute Argumente gezielt einsetzen lassen. Spannende Debatten sind für die Demokratie unverzichtbar. Wer selbst zu debattieren gelernt hat, versteht politische Debatten noch besser. Für weitere Informationen können Sie auch die Homepage unter dem Link www.jugend-debattiert.de besuchen.

 Landeswettbewerb (26.04.21)

Nun hieß es: Vorbereiten auf den Landeswettbewerb am 26.4.2021. Hier waren das erste Mal zwei Kandidaten des Sailer-Gymnasiums im Rennen. Auch er wurde coronakonform online ausgetragen und es waren hochkarätige Gäste anwesend, wie Frau Landtagspräsidentin Aigner und Herr Staatsminister Piazolo. Während Daniel das Finale knapp verpasste, schaffte Julia den Einzug und konnte sogar das Finale zu einer sehr schweren Fragstellung, nämlich ob die Reichskriegsflagge verboten werden sollte, gegen eloquente, belesene und ältere Schüler anderer bayerischer Gymnasien für sich entscheiden. Sie war die strahlende Gewinnerin des Tages und wird das Sailer, die Region Nordschwaben und den Freistaat Bayern beim Bundeswettbewerb vertreten. Dafür wünschen wir ihr heute schon Erfolg und drücken ihr die Daumen!

Hier gelangen Sie zum Artikel auf der Seite des KM: https://www.km.bayern.de/pressemitteilung/11956/.html 

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Regionalwettbewerb Jugend debattiert Sailer-Schüler beweisen rhetorisches Geschick (16.03.2021)

 

 Beim Debattieren lernen Schüler, eine eigene Meinung zu entwickeln und sie fair und sachlich zu äußern. Im Wettbewerb Jugend debattiert setzen sie sich fundiert mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinander und schulen ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit.

Im Regionalwettbewerb am 16.3.2021 waren es in der Sekundarstufe II sehr anspruchsvolle Themen, die unsere Teilnehmer vorzubereiten hatten:

 

Runde 1: Soll in der Schule die Teilnahme an Demonstrationen, die während der Unterrichtszeit stattfinden, geworben werden dürfen?

Runde 2: Soll der Online-Handel verpflichtet werden, Retouren wieder oder weiter zu verwerten?

Finale: Sollen Krankenhäuser ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden?

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Julia Finster (10a) und Daniel Sharma (Q12) haben den Regionalwettbewerb der Sekundarstufe II am 16.3.2021 für sich entschieden. Nora Kreuzer (Q12) und Johannes Lohner (Q12) waren die Ersatzkandidaten.

Marie Kapfer (Q11) und Sarah Strobel (Q12) kennen diese Kriterien und Regeln, denn sie jurieren seit Jahren sehr erfolgreich bis in den Landeswettbewerb. Sie verteilen mit anderen Juroren (Schüler und Lehrer) die Punkte, die dann zusammengezählt werden und manchmal zum Sieg verhelfen.

Definition der Debatte im Sinne von Jugend debattiert

Eine Debatte im Wettbewerb bei Jugend debattiert dauert insgesamt 24 Minuten. Es debattieren jeweils vier Personen (zwei pro, zwei contra - keine Teams!) über eine Streitfrage, die immer mit "soll" beginnt und die man eindeutig mit "ja" oder "nein" beantworten kann. Bewertet werden die Debatten von (mindestens drei) Juroren, ein so genannter "Zeitwächter" kontrolliert die Einhaltung der Redezeiten. Die Regeln der Debatte sind so gesetzt, dass sich ein überschaubares, lebendiges und sinnvolles Streitgespräch entwickeln kann.

Jeder Teilnehmer hat am Anfang (2 Minuten) und am Ende der Debatte (1 Minute) Zeit, ungestört seine Position zur Streitfrage darzulegen. In der dazwischen liegenden freien Aussprache ohne Moderator haben die Debattierenden 12 Minuten Zeit, ihre Argumente auszutauschen und auszuloten, ob ihre Positionen einander angenähert werden können und damit eine Lösung der aufgeworfenen Streitfrage herausgearbeitet werden kann. Es besteht aber keine Pflicht zur Einigung auf einen Kompromiss.
Ob man dabei seine persönliche Überzeugung oder eine andere Meinung vertritt, bleibt den Debattierenden freigestellt. Ebenso steht jedem frei, seine Position im Verlauf des Streitgesprächs zu ändern. Notwendig ist nur, dass jeder dem anderen aufmerksam zuhört, genau Bezug nimmt und nachvollziehbar begründet, was er den anderen vorträgt.

Bewertet wird der Beitrag jedes Einzelnen zum Gelingen des Gesprächs im Ganzen. Was der Einzelne beizutragen hat, zeigt sich erst im Zusammenwirken mit den anderen Teilnehmern der Debatte, es lässt sich nicht davon isolieren.
Die Bewertung richtet sich nach den folgenden vier Kriterien:

Sachkenntnis:  Weiß der Redner, worum es geht?
Ausdrucksvermögen:  Wie hat er, was er meint, gesagt?
Gesprächsfähigkeit:  Hat er zugehört und die Anderen berücksichtigt?
Überzeugungskraft:  Hat er, was er sagt, auch gut begründet?

Für Julia Finster und Daniel Sharma gab es beim Regionalfinale, der übrigens das erste Mal im Online-Formate ausgeführt wurde, nur positive Kritik nach der Debatte. Die Jury lobte das rhetorische Geschick der beiden ebenso wie die Sachkenntnis. Beide hatten sich sehr konzentriert und detailliert auf den Wettbewerb vorbereitet. Beide brachten sie mit sprachlicher Genauigkeit in die Debatte ein. Beide erkannten inhaltliche Schwachstellen der Kontrahenten. Beide waren motiviert den Wettbewerb zu gewinnen – und strahlten am Ende als Sieger. Zurecht, wie auch Nora, Johannes, Sarah und Marie nach dem Wettbewerb bei der Online-Gratulation äußerten. Alle vier lauschten der Finaldebatte angespannt und neugierig und waren über das Ergebnis erfreut und erleichtert.

Nun heißt es: Vorbereiten auf den Landeswettbewerb im April. Auch er wird coronakonform online ausgetragen.

Wir wünschen Julia und Daniel viel Erfolg und drücken die Daumen, damit sie beim Wettbewerb die richtigen Worte finden, denn:

„Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.“
(Mark Twain)

Schlagen ihre Worte und Reden wie Blitze ein, dann könnten sie im Sommer im Bundeswettbewerb in Berlin stehen. Vielleicht können wir am Sailer dann erstmals in Berlin sagen:

 Ute v. Egloffstein

 

Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ am Johann-Michael-Sailer-Gymnasium (19.02.2020)

Das Johann-Michael-Sailer-Gymnasium nimmt seit dem Schuljahr 2010/2011 regelmäßig am Regionalwettbewerb der Sekundarstufe I und II teil. Dieses Jahr richtete die Schule zum ersten Mal den Wettbewerb aus und hatte sechs Schulen aus der Region zu Gast:

Am 19.2.2020 trafen sich die Schüler der FOS/BOS Donauwörth, FOS/BOS Ingolstadt, des Katharinen-Gymnasiums Ingolstadt, des Christoph-Scheiner-Gymnasiums Ingolstadt, des Gymnasiums Schrobenhausen und des Gymnasiums Wertingen, die sich bereits im Schulwettbewerb ihrer Schule für den Regionalwettbewerb qualifiziert und gegen ihre Kontrahenten durchgesetzt haben, zum Debattieren.  Je zwölf Kandidaten der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II traten vor den Ohren und Augen der Juroren aus der Lehrer- und Schülerschaft in zwei Wettbewerbsrunden an. Nur je vier von ihnen konnten den Sprung ins Finale schaffen.  Hier geht es zum Zeitungsbericht (https://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/Windkraftgegner-wider-Willen-id56860756.html)

In der Sekundarstufe I konnte Julia Finster (9a) einen hervorragenden zweiten Platz im Finale ergattern. Sie zeichnete sich durch exzellentes Fachwissen und elaborierte Sprachkompetenz aus. Sie wird die Schule und auch die Region Ende April im Landeswettbewerb in München vertreten.

In der Sekundarstufe II verpasste Daniel Sharma (Q11) den Einzug ins Finale äußerst knapp um gerade mal einen Punkt. Seine Chancen im Finale wären sicherlich gut gewesen. Schade!

Auch die Ersatzkandidatin Madlen Lindemayr (9a) und Michael Hörbrand (Q11) schlugen sich sehr gut und konnten sich im Mittelfeld sehr gut behaupten.

Unsere Juroren haben wieder einmal mehr bewiesen, dass sie selbstbewusste und fachlich kompetente Entscheidungen fällen können und Debatten und Debattanten gut einschätzen können.

Alle Gäste waren äußerst zufrieden mit dem Empfang am Sailer. Ihnen mundete das Essen aus der Mensa und die selbst gebackenen Kuchen und die Stimmung gefielt ihnen sehr. Einige debattenaffine Sailer-Schüler haben sich dankenswerter Weise sehr bei den Vorbereitungen und Durchführungen eingebracht, wodurch wieder einmal mehr das Motto Feel connected gelebt und nach außen getragen wurde.

Allen Helfern ein ganz herzliches Dankeschön!

 

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Schulwettbewerb am 13.01.2020

Herzlichen Glückwunsch

den Schulsiegern des Wettbewerbs „Jugend debattiert“

Julia Finster (9a), Julian Ziegler (9b+)

Daniel Sharma (Q11), Michael Hörbrand (Q11)

Vielen Dank an alle Debattanten und Juroren!

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Mit einem Ohr an der Demokratie horchen…

Schüler debattieren erfolgreich beim Regionalwettbewerb 2019

Genau zuhören, andere Meinungen respektieren und sachkundig debattieren sind wichtige Fähigkeiten in Schule, Arbeitswelt und Gesellschaft. Debattieren kann jeder lernen, es ist ein ausgezeichneter Weg zur Persönlichkeitsbildung. Dabei helfen klare Regeln: Pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Inhalte und Argumente zum Thema müssen sitzen, denn wer Pro oder Contra debattiert, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost.

Fragen wie „Sollen Bürger per Losverfahren zur Mitarbeit in der Gemeinde verpflichtet werden?“ oder „Sollen Nicht-Pädagogen in den Schulen gegen den Lehrermangel eingesetzt werden?“  waren es, die am 14.2.2019 beim Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“ am Scheiner-Gymniasium in Ingolstadt von den Schulsiegern von insgesamt acht Gymnasien in Nordschwaben und Oberbayern West diskutiert wurden.

In zwei Qualifikationsrunden sammelten die Debattanten Punkte, um sich für die Finalrunde zu qualifizieren.

Dies gelang Johannes Lohner (10c), der einen hervorragenden dritten Platz in der Sekundarstufe II im Finale errang. Er hatte starke Konkurrenz, die bereits im letzten Jahr schon im Landesfinale stand. Den Weg ins Landesfinale ebnete er sich dennoch: am 8.4.2019 debattierte er im Bayerischen Landtag mit den Besten aus allen teilnehmenden bayerischen Gymnasien. Dabei konnte er unter die erfolgreichsten 14 Schüler gelangen.

Auch Maximilian Herzog (9d), der für eine erkrankte Schülerin spontan einsprang, schlug sich in den Vorrunden so gut, dass er im Finale stand und dort Rang vier ergatterte.

Unverzichtbar im Wettbewerb sind die Juroren, die sich aus Schülern und Lehrern zusammen setzen, und kompetent Punkte verteilen, um die Sieger zu ermitteln. Jeder Juror muss eine Schulung absolviert haben, die er in seiner Freizeit besucht. Am Sailer-Gymnasium haben wir in den letzten Jahren viele Schülerjuroren ausgebildet, die zum Teil schon im Landeswettbewerb juriert haben. Dieses Jahr waren Sarah Strobel (10c), Katharina Schreiber (10c), Julia Wurm (9c+), Nicoletta Meier (9c+), Ann-Kathrin Graf (9d+), Ben Rieblinger (11) und Maximilian Schmid (11) in der Jury.

Durch den Wettbewerb Jugend debattiert lernen junge Leute, welche Kraft Worte haben und wie sich gute Argumente gezielt einsetzen lassen. Spannende Debatten sind für die Demokratie unverzichtbar. Wer selbst zu debattieren gelernt hat, versteht politische Debatten noch besser und kann an der Demokratie horchen.

Ute v. Egloffstein

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