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Straßenzug in Tokyo

Nihon wa subarashii –


Japan ist einfach toll! - Diesen Eindruck brachten wir, der Grundkurs Japanisch und seine Leiterin Frau Lissa Schmidt, aus dem Land der aufgehenden Sonne dem Johann- Michael-Sailer Gymnasium als Reiseandenken mit.Unsere 10tägige Tour führte uns über Tokyo, Matsumoto, Hiroshima und Osaka – und war viel zu kurz!
Natürlich waren wir schon bei unserer Ankunft alle hin und weg vom Großstadtleben: after a long flight, Tokyo by night! Nach unserem ersten japanischen Bad, man wäscht sich außerhalb des Beckens gründlich, sitzt dann splitternackt mit den anderen zusammen (Frauen und Männer getrennt!) bis zum Hals im heißen Wasser und redet miteinander, konnten wir von der Jugendherberge im 18. Stock auf das unendliche Lichtermeer von Tokyo hinunter schauen. Von dort aus sahen wir am nächsten Morgen auch den Fuji-Yama, der sich nur sehr selten im Dunst der Millionenmetropole zeigt.
Wir hätten nie gedacht, dass wir in Japan so vielen freundlichen Menschen begegnen. Immer wieder wurden wir zum Essen eingeladen. Sushis, Nudeln, japanischer Gemüsetopf, grüner Tee, aber auch Würstchen, Brot und Asahi-Bier standen auf der Speisekarte. Insgesamt ist das Essen leichter, feiner und bekömmlicher als in Deutschland, wenn auch manche von uns rohen Fisch nicht unbedingt als Hochgenuss empfanden. Aber es gab daneben immer genug Alternativen!!
Sehr gespannt waren wir auf den Besuch einer Oberschule in Tokyo Die Schuluniformen wirkten ziemlich ungewohnt und steif, schafften Distanz. Aber im Englischunterricht gab es gleich viel miteinander zu reden und zu lachen, so dass wir keinesfalls den Eindruck hatten, den Schülern in Japan ginge es schlechter als uns!!  Bei dieser Gelegenheit wurden wir einen Teil unserer sorgfältig vorbereiteten Visitenkarten los! Die nächste Stunde, Wahlunterricht in No, einem traditionellen japanischen Tanz, war wirklich seltsam. Wir schauten zu, wie ein Lehrer Körperhaltungen und Bewegungen mit Gesang kombiniert, den Schülerinnen einstudierte – sie mussten minutenlang in derselben Stellung unbeweglich knien– für uns unmöglich!!
Auch der Besuch im Toshiba-Science-Museum und das anschließende Gespräch mit einem der führenden Manager war aufschlussreich und  informativ Der Konkurrenzdruck ist in Japan sehr groß. Die bisher übliche lebenslange Anstellung bei der Firma ist in der jüngeren Generation nicht mehr unbedingt gewährleistet. Typisch für Toshiba ist laut Aussage der Firmenleitung die große Produktpalette, was bei uns in Deutschland weniger bekannt ist.
In Matsumoto, einer Stadt in den japanischen Alpen, konnten wir mit den Studenten ihr Uni-Fest feiern, bei dem es ziemlich locker zuging. Die Studenten hatten einen deutschen Stand mit Bratkartoffeln, Obatzten und natürlich deutschem Bier. aufgebaut.
 Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch in einer heißen Vulkanquelle mitten in den Bergen. Leider war das Bad im Freien für uns Europäer fast zu heiß. Beeindruckend war bei diesem Ausflug aber vor allem die Schönheit der Natur. Die vielen Mischwälder leuchteten unwahrscheinlich bunt.


Blick auf Tokyo aus dem Fenster unserer Jugendherberge

Ein Erlebnis ganz anderer Art vermittelte uns der  Besuch im Friedenspark und im Atombombenmuseum von Hiroshima. Unvorstellbar, was die Menschen in dieser heute wieder vollständig aufgebauten und völlig intakten Stadt vor einem halben Jahrhundert an Schrecken durchgemacht haben!  Nie wieder Krieg – diese Botschaft liegt über dem gesamten Bereich des Friedensparks und des Museums. Man versteht sie auch, wenn man nichts lesen kann .
In Osaka, unserer letzten Station, hatten wir in der Grundschule sehr viel Spaß mit den lebhaften Kindern, die mit uns nach dem gemeinsamen Mittagessen japanische Schriftzeichen mit Tusche und Pinsel übten. Das kostbare Kaligraphie-Set durfte jeder von uns mit nach Hause nehmen.
Ein besonderes Erlebnis war der Besuch in Nara, einer alten Kaiserstadt mit dem ältesten und größten Holztempel der Welt und  einer riesigen Buddhastatue aus Bronze. In Osaka übernachteten die Jungen in einem 200 Jahre alten echt japanischen Haus mit wunderschönem Garten. Einziger Nachteil: Rauchen streng verboten!!
Leider waren diese zehn Tage viel zu kurz!
Deshalb sind wir uns alle sicher, dass dies nicht unser letzter Aufenthalt in Japan war. Wir wollen unsere neu gewonnenen Freunde im Land der aufgehenden Sonne wiedersehen. Danke ihnen allen und
SAYONARA

Ein Blick ins Fotoalbum der Japanfahrer

Gruppe von japanischen Schulmädchen während einer Andacht vor dem Friedensdenkmal in Hiroshima

Kaligraphie-Unterricht an einer Grundschule in Osaka

Gruppenfoto mit unserer Gastfamilie aus Osaka in einem typisch japanischen Garten

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