Nachhilfebörse

nachhilfelogo         Übung macht den Meister ... überflüssig!?

In diesem Sinne stellen sich regelmäßig rund 20-30 engagierte Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe im Rahmen der Sailer-Nachhilfebörse in den Dienst derjenigen Mitschüler(innen), die sich hie und da eben nicht ganz so leicht tun wie sie selbst. Unsere Nachhelfer sind hoch motiviert, regional verteilt und verfügen über teils einschlägige ("Lehr-") Erfahrungen ...
Ein paar Leitfragen zur Nachhilfe(börse)

 

1. Wann ist bei meinem Kind Nachhilfe angezeigt?

Es wäre unseriös, an dieser Stelle einen Kriterienkatalog oder gar eine "Checkliste" zu platzieren, anhand derer Sie überprüfen (abhaken) können, ob Ihr Kind der Nachhilfe bedarf. Oft erkennen Sie als Elter(n) sehr gut, wann es ohne fremde Hilfe nicht mehr geht. Scheuen Sie bei der Entscheidung zum Schritt in die Nachhilfebörse oder evtl. sogar professionelle Nachhilfe nicht das Gespräch mit dem/der Fach-, Klassen- oder Betreuungslehrer(in), mit der Unterstufenbetreuerin oder etwa dem Schulpsychologen; diese können in der Regel gut abschätzen, ob Nachhilfe wirklich angezeigt ist und wo sie gezielt ansetzen sollte.

2. Wie ist die Sailer-Nachhilfebörse organisiert?

Die Sailer-Nachhilfebörse (NHB) ist eine ehrenamtlich vom Elternbeirat betreute, preiswerte Möglichkeit, kleinere Wissenslücken zu schließen. Ihr Ziel ist nicht die Konkurrenz mit professionellen Instituten, sondern vielmehr die Hilfe "von Schülern für Schüler" (innerhalb der Schulfamilie). Ansprechpartner sowohl für die Vermittlung als auch die Registrierung von Nachhelfern ist Fr.Christina Hancer. Natürlich können Sie sich auch an das Sekretariat wenden, das Anfragen und Angebote gerne an den Elternbeirat weiterleitet. Vereinbarungen werden ausschließlich, unmittelbar und individuell zwischen suchenden Eltern bzw. Schülern und anbietenden Schülern getroffen; der Elternbeirat nimmt lediglich eine für alle Seiten kostenfreie "Maklerfunktion" wahr. Für eine Unterrichtseinheit hat sich momentan ein fairer Richtwert von ca. 8,- EUR etabliert. Dieser darf im Einzelfall, je nach Erfahrung/Qualifikation des Nachhelfers, durchaus auch etwas höher ausfallen.

3. Welche Qualifikation haben die Nachhelfer?

Die Nachhilfebörse wird getragen von hochmotivierten und gescheiten Schülerinnen und Schülern der Mittel-, Ober- und Kollegstufe, die sich natürlich auch ein paar Cent dazu verdienen möchten, die aber zu Recht auf ihre schulischen Leistungen verweisen können und sich demnach einer Herausforderung in der Lehre stellen dürfen! Wegen der voranschreitenden Umstellung G9/G8 haben wir uns entschieden, erstmals auch Nachhelfer der Klassenstufe 8 aufzunehmen, zumal die Lerninhalte in den versch. Zweigen in Einzelfällen doch erkennbar voneinander abweichen können. Klar sind unsere Nachhelfer zumeist Amateure, aber wie sagte schon Cäsar: "die Erfahrung ist die Lehrmeisterin in allem"! Lassen wir sie sich also unter Beweis stellen und im Sinne nachfolgender Nachhilfeschüler noch besser werden ... 

4. In welchen Fächern und wo wird Nachhilfe angeboten?

Nachhilfe kann grundsätzlich in allen Fächern angeboten werden, wird üblicherweise jedoch nur in den Kern-/Haupt- oder auch "Vorrück"-Fächern nachgefragt. Unsere Nachhelfer decken z. Zt. ab:

* Sprachen: Englisch - Französisch - Latein - (Deutsch)
* Naturwissenschaften: Mathematik - Physik

Für den Durchführungsort gibt es natürlich keine Vorgaben. Zwar wird schon während der Vermittlungsphase versucht, Schüler und Nachhelfer in räumliche Nähe zueinander zu bringen, aber wer zu wem nach Hause kommt oder ob man gemeinsame Freistunden in der Schule nutzt bleibt letztlich Gegenstand individueller Vereinbarungen. (siehe 2.) 

5. Gibt es bereits positive Erfahrungen und Feedback?

Die Resonanz von Seiten der Eltern auf die Nachhilfebörse war bislang regelmäßig gut bis sehr gut. Aus dem Feedback lassen sich aber noch andere grundlegende Aussagen ableiten:

* Bis auf ganz wenige Ausnahmen ist Nachhilfe keine „Eintagsfliege“ (nach dem Motto „mein Kind schreibt nächste Woche eine Schulaufgabe und braucht eben dringend Unterstützung“), sondern vernünftigerweise eine „vorübergehende Begleitung“, um gezielt eine Lücke zu schließen.
* Je besser Schüler und Nachhelfer zueinander passen und je disziplinierter dieser Zusatzunterricht von allen Seiten getragen wird, desto höher die Erfolgsaussichten, besonders wenn beide Seiten eine realistische Chance hatten, sich aufeinander einzustellen.
* Nachhilfe kostet Geld und der Stoff muss letztlich im Kopf Ihres Kindes ankommen. In diesem Zusammenhang hat auch das Kultusministerium unlängst wieder auf Nachhilfe-Anbieter mit zweifelhaften Weltanschauungen bzw. pädagogischen Einsichten hingewiesen (z.B. Scientology).

 

Für weitere Fragen und Anregungen steht Ihnen der Elternbeirat gerne zur Verfügung!